PRESS REVIEWS

REVIEWS

2013

Die Ausnahme, Episode II
(A+B TANZBAU)

Eine Performance, die sowohl auf lustige Art, aber auch nachdenklich Themen eines Paares im Alltag darstellt.
Eine hervorragende Arbeit, die sich lohnt anzusehen.
(Theater to go // Von Roland Walter, 17. Februar 2013)

2012

Verloren in Dolores
(Dance film von Erik Grun)

„Gerade wird eine leidenschaftliche Bett-Szene gedreht. Auf sein Kommando hin nehmen zwei Tänzer ihre Plätze ein: Carlos Osatinsky liegt lässig in einem Bett, umhüllt von weißen Laken. Zur rhythmischen Hintergrundmusik beginnt Mercedes Appugliese sich verführerisch zu bewegen. Sie wirft den Kopf in den Nacken und pendelt dann um das Metallgerüst des Bettes herum – alles, um Carlos zu bezirzen. Appugliese vermixt mehrere Tanzstile und stellt dadurch eine Gefühlsachterbahn dar“.

(Regensburg , 09.08.2012, mittelbayerische Zeitung)

2012

Wohin!
(Music: Y. Matsuyama, Dance: M. Appugliese/MdRA)

"Ich weiß nicht genau, wie das hier mit der Musik funktioniert, erst hatte ich den Verdacht, dass Yuko Matsuyama etwas singt und spielt, das gleichzeitig aufgezeichnet und gesampelt wird und so entsteht dann ein recht mächtiges Gesangs und Musikwerk zur Tanzperformance von MdRA. Kann sein, dass es auch so ist. Jedenfalls das einzige Stück des Abends mit Livemusik, zwischen den beiden gibt es eine schöne Konzentration, ob der Tanz genau durchchoreographiert ist oder teilweise oder ganz improvisiert, kann ich nicht sagen. Das ganze hat eine angenehme Intensität, mehr Atmosphäre und direkter Ausdruck als ein Konzept, das auf eine bestimmte Aussage hinaus wollte, so erlebe ich das wenigstens".

(Thomas Lemke , Oktober 1, 2012)

Die Ausnahme
(A+B TANZBAU // Mercedes Appugliese und Florian Bilbao)

„Halbnackt sinken Mercedes del R. Appugliese und Florian Bilbao in eine Hochzeitsnacht, die beide als eine Abfolge verquerer Schlafhaltungen choreografieren: eng aneinander gekuschelt und doch über Kreuz. Das ist nicht nur ungemein witzig, originell gemacht und hinreißend getanzt, sondern entspricht tatsächlich dem gemeinsamen Konzept, nämlich Perspektiven aufzuzeigen einer -Welt der Entscheidung und Ambivalenz -. Das lässt für A + B Tanzbau noch einiges erwarten“.

(Hartmut Regitz, www.tanznet.de , 29.05.2012)

Plan C
(Mercedes Appugliese / A+B TANZBAU)

"Am Boden kauernd, schreibt sie sich in ihn gleichsam ein, mal mit der rechten Hand, mal mit der linken: ein ewiges Kreisen um sich selbst, während die Sängerin ins Mikrophon flüstert. Eingeengt, bricht sie schließlich aus ihrem Gefängnis aus. Doch der eigene Bann ist noch nicht gebrochen. Wie ein Kaugummi klebt er zwischen den Zähnen. Die Haare fallen ihr ins Gesicht. Der Oberkörper scheint wie weggedrückt aus der eigenen Mitte. Keine Ahnung, was Mercedes del R. Appugliese ängstigt, aber mehr und mehr steigert sich hinein in eine heftige Choreografie, die erst nach wilden Konvulsionen eine neue Freiheit findet".

(Hartmut Regitz, 29.05.2012)

2011

Milk & bread/rice & water
(Tanzcompagnie Rubato)

"Als er verharrt, zu sinken droht, unterschiebt sich ihm sanft stützend Mercedes Appugliese, umfängt ihn, wird von seiner Bewegungswut infiziert. Zwei Verunsicherte finden sich in einem rasanten und riskanten, wunderbar flüssigen Duett, verklammert, gerissen, gestoßen, über den Boden gezerrt und geflogen, bis er der Liegenden wie im Tod die Arme kreuzt, sich neben sie setzt. Das kann nur Gelächter brechen. Vorher aber entlädt sich verbal, was latent in uns allen steckt: Wir sind einander, sogar uns selbst fremd".
"Energisch scheint dem in ihrem Tanz Appugliese zu widersprechen: Das vom Kopf geführte raumgreifende, schneckenartig sich zusammenziehende Solo endet im flachen Drehgang um die eigene Hand; auch Europa ist immer aufs Gleiche zurückgeworfen".

(Volkmar Draeger, www.tanznetz.de, Berlin, 04.09.2011)

Milchstraße
(Clebio Oliveira)

"A argentina Mercedes Appugliese foi a escolha ideal. Ela brilha com uma naturalidade crua, onde o ordinário e a beleza se completam. No palco ela é controlada, manipulada e dependente sem perder a graça e a força".

(Texto: Marco Sanchez Revisão: Alexandre Schossler. Deutsche Welle, 07.06.2011)

2009

Les Possédés
(Cia. Toula Limnaios)

Die Striemen peitschenden Haares

„Aus dem Rundlauf landet Clebio bei Mercedes und absolviert mit ihr zu Stimmengewirr vom Band das stärkste Duett des Abends, originell in Umgriffen und Transporten, riskant in Ansprüngen und Klammerungen“.
„Mercedes gerät in Beiß- und Zerrwut, Finger weisen auf sie, als sie wahnwitzig aus Hebungen abstürzt. Kopfüber steckt man sie in die Farbtunke des Bottichs, schnappt nun Clebio, zieht ihn aus. Auf seinen Körper peischt Mercedes mit nassem Langhaar in wüstem Anfall schwarze Striemen“.

(Volkmar Draeger. Berlin, 05.07.2009)

„So bildgewaltige wie flüchtige Tableaus zu bauen: etwa wenn Mercedes Appugliese ihre Haare in schwarzes Wasser taucht und mit den nassen Strähnen ihren Partner auspeitscht. Eine tolle Passionsszene, befeuert von Schuld-und-Sühne –Ironie.“

(Patrick Wildermann. Erschienen im gedruckten Tip 15.09)

2007

Simply Gift
(Cia. Toula Limnaios)

"Mercedes Appugliese spintisiert in „Hola Merce“ zu pompösen Radioklängen von zukünftigen Heldentaten. Mit ihrem roten Helm mutet sie wie eine Comicfigur an. Der behelmte Kopf scheint zu groß und zu schwer für den zierlichen Körper. Die Tänzerin kippt aus der Balance, knallt wiederholt zu Boden, kreist auf dem Helm wie ein Propeller und scheint bei all ihren Aktionen unverwundbar. Die Dame hat offensichtlich ihren ganz eigenen Kopf. Wie sie auf Konfrontationskurs mit der Realität geht, das hat eine waghalsige Komik".

Sandra Luzina (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 13.12.2007)

Wound
(Cia. Toula Limnaios)

Die Last der Gedanken, die Sprengkraft der Träume

„zeitgleich balanciert eine besitzergreifende Frau (Mercedes Appugliese) anfangs hochhackig beschuht auf dem Körper und den Gliedmaßen eines Mannes (Clebio Oliveira). Sie (be)tritt ihn; er lässt sie nie fallen, sie steht auf ihm, er reicht ihr die Stöckelschuhe, sie schmiegt sich an ihn, frei ist er nicht“
„in deren Mitte jedoch ein Paar unbeirrt (Mercedes Appugliese auf den Schuhen von Clebio Oliveira stehend) einen liebevoll-absurden Tango tanzt“.

(Karin Schmidt-Feister. Berlin, 17.11.2009)

2008

Reading Tosca
(Cia. Toula Limnaios)

Die Kleiderumrisse warten schon

“Am schönsten und gleichzeitig einleuchtendsten aber ist es, als einer Tänzerin Weingläser auf die Armen geschnallt sind. Eine tiefrote Flüssigkeit ist in dem einen Glas. Langsam, vorsichtig dreht, wendet, windet sich die Tänzerin, so dass sie den roten Saft immer wieder in ein anderes Glas umfüllen kann. Ein zartes Wunderwesen ist sie, eine Art Lucia –Braut, die ja wegen der Kerzen auf ihrem Kopf auch sehr achtsam sein muss.“
Sylvia Staude

(Erschienen im gedruckten Frankfurter Rundschau vom 25. August 2008, Feuilleton)

2005

Cotillón
(Cia. Tangokinesis)

Mercedes Appugliese, por su parte, carga con la mayor responsabilidad femenina en un par de solos de arriesgada concepción coreográfica, en los que la joven bailarina reafirma su calidad técnica y vigorosa personalidad.

En la suite de "Coppelia", con el adagio asoma la graciosa heroína: la poco mecánica Coppelia de esta singular "revisión" (otra vez Mercedes Appugliese) luce rigurosas zapatillas de punta, pero lleva unos anteojos de geniecita despistada.

(Por Néstor Tirri Para LA NACION)

2004

Bolero
(Cia. Tangokinesis)

La bailarina Mercedes Apugliese se abre del grupo, una y otra vez; sus solos apelan a una técnica contemporánea sostenida por una sólida base neoclásica: sus latigazos de cabeza y de torso desbordan expresividad y, por momentos, en su cuerpo parece revivir el inolvidable estilo "lanzado" con que la misma Stekelman bailaba, treinta años atrás, las coreografías de Oscar Araiz. Es un trasvasamiento destacable por lo que significa, en la creación coreográfica, captar el espíritu de un autor, por parte del intérprete, y acertar a "pasar" al bailarín el sentido de una figura, por parte del coreógrafo.

(Por Néstor Tirri Para LA NACION)